Mit großer Trauer müssen wir Abschied nehmen von unserer geschätzten Kollegin Dorit Häfele

Mag.Dorit Häfele ist im Juli 2026 nach langer Krankheit, gegen die sie lange angekämpft und die sie mit unendlicher Geduld ertragen hat, verstorben. 

 

Mag.a Dorit Häfele kam im September 2013 zu uns an die Schule. Uns allen, die sie damals als neue Kollegin an der Schule begrüßten, fielen sofort ihr strahlendes Lächeln und ihre vornehm-höfliche Art auf. Das BG Gallusstraße war für Dorit allerdings kein unbekanntes Terrain, hatte sie doch bis zu ihrer Matura im Juni 1999 selbst unsere Schule besucht.

Dorit war Lehrerin aus Berufung. Als engagierte Klassenvorständin lag ihr das Wohl ihrer Schülerinnen und Schüler besonders am Herzen. Sie verstand es wunderbar, ihre Begeisterung für ihre Fächer – Deutsch und Musik – an die Jugendlichen weiterzugeben. In ihren Musikstunden wurde oft unter ihrer Begleitung an der Gitarre gesungen und getanzt. Für ihre Deutschklassen war manch ein Theaterbesuch Ausgangspunkt für ein neues Thema. Lesen gehörte zu ihren großen Leidenschaften. Es war ihr ein Anliegen, die Leselust bei den Jugendlichen zu wecken und zu fördern. So verstärkte sie einige Jahre das LIZ-Team, das unsere Schulbibliothek in diesen Jahren ausbaute und zu einem Ort der Begegnung und Entspannung machte.

Eine weitere große Leidenschaft Dorits war das Reisen. Sie eröffnete den Schülerinnen und Schülern gerne neue Horizonte und organisierte oder begleitete zahlreiche Ausflüge und Reisen. Ob beim Frankreich-Austausch in Lyon, bei der Wienwoche oder der Spanienreise. Ihre offene und ausgeglichene Art, ihre Sorge um das Wohl der ihr anvertrauten Jugendlichen und ihr Humor machten sie zu einer sehr beliebten Reisegefährtin.

Dorit war einfühlsam, sie war immer offen für Neues, sie war ausgesprochen gesellig und sie war fröhlich. Dank ihrer offenen und positiven Art stand sie mitten im Lehrkörper und schloss in der Schule schnell viele Freundschaften. Dorit war keine Einzelkämpferin. Die gemeinschaftliche Dimension des Lehrkörpers war ihr wichtig. Als Mitglied im Schulgemeinschaftsausschuss engagierte sie sich einige Jahre für die Anliegen des Kollegiums, sie teilte ihre Unterlagen und ihr Wissen mit den Fachkolleginnen und Fachkollegen, sie genoss aber auch die gemeinsamen Feiern und geselligen Momente. Gemeinschaft und Freundschaft waren für sie nicht nur leere Begriffe, sie hat sie gelebt, herzlich und offen.

 

Wir vermissen Dorit sehr. Zugleich sind wir unendlich dankbar, dass wir sie als Kollegin und als Freundin kennenlernen und ein Stück ihres Weges mit ihr gehen durften.

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